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Karl May Bücher
#1
Sollte man diese Bücher, die nachweislich etwas falsches darstellen verbieten? 
Karl May hat den Wilden Westen ja irgendwie neu erfunden, man darf nicht mehr von den Ureinwohnern sprechen, als solche verkleiden schon gar nicht. Es ist mittlerweile wirklich schwierig sich zu unterhalten ohne irgendwas falsch zu sagen. Dann müßte man aber alle alten Westernfilme verbieten, die neuen auf Richtigkeit prüfen. Aber was ist mit Fantasie, Drachen, Elfen usw. gibt es ja auch nicht. 
Karl-May Festspiele werden auch in Frage gestellt. Demnächst gibt es eine Anleitung dazu, was eventuell Wirklichkeit war und was nicht. Piraten gab es so in unserer verherrlichten Form ja auch nicht. Wir Deutschen werden ja auch viel als Krautfresser und Nazis dargestellt - da schreit irgendwie keiner auf. 

Roma und Sinti sind keine Zigeuner - okay, aber - es tut mir leid, sympathisch sind sie mir nicht, auch weil es hier welche gibt, die angeblich aus der Ukraine geflohen sind, nachweislich (wohl) alle falsche Pässe haben, hier alles an Zahlungen einkassieren und dann in Ihren neuen Mercedes einsteigen und davon brausen. Das kann auch nicht sein. Aber das ist ein anderes Thema. 

Man hat den Eindruck, man befindet sich heute auf einem Minenfeld. Man versucht alle Geschlechtergruppen mit ein zu beziehen, es allen gerecht zu machen - ist das überhaupt möglich??? Es gibt doch immer jemand, der sich auf die Füße getreten fühlt.

Ich bin auch dafür, dass wir die Geschlechter für die Sachen abschaffen - es ist alles das - fertig!!
Wenn Gott eine Frau wäre käme gleich nach :"Und es werde Licht!" -"Ja, wie sieht es denn hier aus?"
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#2
Kann ich dir nur beipflichten! Alles schon "etwas" übertrieben! Wie du schon geschrieben hast: da dürfte man keinen der klassischen Western mehr zeigen. Meine Güte.. wo endet denn das alles noch??! Kinderbücher für Kinder. Wenn die erwachsen werden, erfahren sie - genau wie wir alle auch mal - dass das mit den amerikanischen Ureinwohnern mal ganz fies gelaufen ist.
Schön langsam komme ich mir in meinem eigenen Land als Minderheit vor! Überall muss man jedes Wort auf die Waagschale legen, nur auf uns Heimische immer feste drauf. WIR müssen uns alles gefallen lassen!
"Made in Austria" Gorgl131
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#3
Was ich erstaunlich finde ist, dass der Großteil der Leute da gar keinen Bock drauf hat, aber trotzdem alle reagieren, wenn irgendwelche radikalen Spinner nur laut genug schreien.
Ist wie im Supermarkt, die Blagen, die am lautesten brüllen, bekommen ihren Willen. 

Das Wort "Indianer" gibt es in den USA gar nicht, da heißen die generell "Inder" D.h. wie kann sich ein Ureinwohner, der in den USA wohnt, sich über ein deutsche Wort aufregen bzw. diskriminiert fühlen. Damit fängt es schon an. Dazu kommt, dass die Leute sich selbst nicht einig sind, warum es jetzt "falsch" ist. Die einen sagen "kulturelle Aneignung", die nächsten sagen, dass die Filme böse sind, weil "Blackfacing", wieder andere weil es den Krieg verherrlicht, die nächsten sagen, weil der weiße Mann sich als was Besseres sieht... die wissen selbst alle nicht, warum sie dagegen sind. 

Zumal es in den USA sogar Vereine gibt, die sich selbst als "Indian" bezeichnen. Aber die werden gar nicht gefragt. 

Deswegen vermute ich, dass da teilweise rechte Accounts hinter hängen, die einfach nur Leute aufhetzen wollen. Trolle, die Hass schüren möchten. Und das funktioniert auch ganz prima, in allen Bereichen.  

Ich kann euch auch jedes Buch auseinander nehmen und darin irgendwas finden, was nicht "politisch" korrekt ist. die Frage ist aber, wie man dieses "politisch korrekt" mittlerweile definiert. Denn dieses "Gefühle verletzen" wird ja mittlerweile universell eingesetzt. Wenn jemand ernsthaft verfolgt oder bedroht wird, ist das was anders, das ist ein Fall für die Justiz, aber mittlerweile ist es ja schon "übergriffig", wenn man nur fragt, wie es geht. 

Tatsache ist aber, dass es das Problem desjenigen ist, der sich "verletzt" fühlt und nicht das Problem aller anderen. 

Man kann sich nicht telepathisch auf jegliche Befindlichkeiten von jedem Menschen einstellen, das funktioniert nicht. 
Das ist auch ganz weit weg von Toleranz oder Miteinander, sondern das ist Narzissmus vom Feinsten. Kultur heißt sich auszutauschen und nicht zu sagen: Du darfst die Frisur nicht tragen, die gehört mir. Das ist total gestört. Und da darf man sich nicht wundern, wenn keiner mehr mit dem anderen redet. 

Deswegen interessiert es mich auch alles nicht. Ich bin noch immer für Toleranz und Vielfalt. Und dazu gehört auch, dass nicht jeder seine Extrawurst gebraten bekommt. Und jeder der extreme Ansichten vertritt oder anderen etwas verbieten will, keine Kompromisse kennt oder nur sein eigenes Wohlergehen im Kopf hat, ist nicht Toleranz - auch wenn er zu einer Minderheit gehört.
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#4
Da sprichst Du mir aus der Seele!!!
Wenn Gott eine Frau wäre käme gleich nach :"Und es werde Licht!" -"Ja, wie sieht es denn hier aus?"
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